Bei der Übertragung von Allergien – der Mutter und des Vaters – auf das ungeborene Kind spielen die Gene eine wichtige Rolle. Aber auch die Darmgesundheit der Mutter kann Einfluss haben. Durch die Besiedelung des mütterlichen Darms mit ausgewählten Bakterienstämmen kann ein durch Allergien verursachtes immunologisches Ungleichgewicht wieder hergestellt werden. Das Neugeborene wird auf natürlichem Wege geschützt. 

Allergien wie Heuschnupfen oder gegen bestimmte Nahrungsmittel etc. sind belastend. Nichts, was man der nächsten Generation gerne mit auf den Weg geben würde, wenn man die Wahl hätte. Allerdings können Allergien der Eltern während der Schwangerschaft auf das Kind übertragen werden.

Wenn das Immunsystem durcheinander gerät

Bei einer Allergie bilden sich durch die körpereigene Immunantwort zwei Arten von Zellen: TH1- und TH2-Zellen. Die TH1-Zellen bilden eine Abwehr gegen Viren und Antikörper, die nach einer überstandenen Infektion lebenslang erhalten bleibt. Die TH2-Zellen sorgen wiederum für die Bildung allergietypischer Antikörper und lösen eine anhaltende Entzündungsreaktion in den Atemwegen aus, z. B. bei allergischem Asthma. Bei Allergikern ist das normalerweise bestehende Gleichgewicht zwischen den beiden Zelltypen gestört – die TH2-Zellen überwiegen. Das Ungleichgewicht während der Schwangerschaft ist nützlich, da dies dem Schutz des Fötus dient. Das Problem hierbei ist, wenn nach der Geburt das Ungleichgewicht nicht wieder in Balance kommt und so das Risiko erhöht ist, dass auch das Kind Allergien ausbildet. 1

Balance im Darm durch gute Bakterien

Ob Allergien von den Eltern auf das Kind übertragen werden, hängt von den Genen ab, aber nicht ausschließlich. Auch die Darmgesundheit der Mutter spielt eine wichtige Rolle. Ein westlicher Lebensstil, der oft durch eine zuckerreiche Ernährung, Stress oder eine häufige Einnahme von Antibiotika charakterisiert ist, kann  zu einer immunologischen Dysbalance führen.Dies begünstigt die Entstehung von Allergien. Demgegenüber können ausgewählte „gute“ Bakterienstämme im Darm der werdenden Mutter diese Dysbalance regulieren. Insbesondere die gezielte Gabe der probiotischen Bakterien Lactococcus lactis W58, Bifidobacterium lactis W52, Bifidobacterium bifidum W23 und Bifidobacterium lactis W51 kann helfen, das Gleichgewicht zu regulieren.2 Diese wissenschaftlich geprüften Bakterienstämme kommen auch natürlich im menschlichen Darm vor.

71% geringeres Risiko für atopische Ekzeme bei immunologischem Ungleichgewicht

Um Mutter und Kind bei einem guten Start ins gemeinsame Leben zu unterstützen, wurde OMNi-BiOTiC® PANDA zum Diätmanagement bei immunologischer Dysbalance von TH1- und TH2-Zellen entwickelt: Die vier wissenschaftlich geprüften Bakterienstämme wurden speziell für Schwangere und Babys ausgewählt und im Rahmen zahlreicher Studien angewandt.

Denn die tägliche Einnahme dieser Probiotika, wie sie in OMNi-BiOTiC® PANDA vereint sind, in den letzten beiden Schwangerschaftsmonaten und während des ersten Jahres nach der Geburt kann das Risiko für die Ausbildung atopisch bedingter Ekzeme nachweislich um bis zu 71 % reduzieren. Diese Daten wurden im Wissenschaftsjournal Allergy als PANDA-Studie publiziert.2 Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen bezüglich Darmgesundheit in der Schwangerschaft und Stillzeit finden Sie hier.

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Quellen

  1. https://www.allergieinformationsdienst.de/forschung/immunmechanismen-und-entzuendungen/t-helferzellen.html#:~:text=Bei%20den%20T%2DHelferzellen%20unterscheidet,zentraler%20Mechanismus%20der%20allergischen%20Entz%C3%BCndungsreaktion
  2. https://www.omni-biotic.com/de/produkte/omni-biotic-panda/

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Foto: © Monika Reiter /Institut AllergoSan